REDS.box: Lokaler Datenspeicher für eine private Cloud

Cloud-Dienste sind praktisch für Nutzer, die ihre Dateien stets parat haben möchten. Aber wie sicher sind diese Dienste wirklich? Das Kieler Start-up Flowy Apps hat mit REDS.box eine verschlüsselte Private-Cloud-Lösung geschaffen.

REDS.box: Lokaler Datenspeicher für eine private Cloud
© Flowy Apps

Immer mehr Menschen nutzen Cloud-Dienste, um Fotos, Videos und Dateien online zu speichern. Dropbox, Google Drive und Co. ermöglichen es dem Nutzer, ihre Daten auf einen zentralen Speicher im Netz hochzuladen. Einmal in der Wolke gesichert, stehen die Daten immer und überall zur Verfügung. Die Bilder von Haus, Nachwuchs oder dem letzten Urlaub können so nicht nur am heimischen Computer angeschaut werden, sondern auch auf dem Smartphone während eines Besuches bei Oma und Opa.

Das ist natürlich praktisch, birgt aber auch einige Risiken: Sind die Daten vor Zugriffen von Hackern geschützt? Und was macht der Anbieter eigentlich mit den Daten? Gibt er sie vielleicht sogar an Dritte weiter? Hier kommt die REDS.box ins Spiel. Sie vereint die Vorteile einer Cloud mit der Sicherheit eines lokalen Servers.

REDS.box mit Laptop
© Flowy Apps

Datensicherheit auf die norddeutsche Art

Der Heimserver REDS.box wurde von Torben Haase und seiner Schwester Annika Schulz, Gründer des Kieler Start-ups Flowy Apps, entwickelt. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, Nutzern von Cloud-Diensten die Kontrolle über ihre Daten zurückzugeben. Wie bei der herkömmlichen Cloud-Anwendung kann man mit der REDS.box von überall auf seine Fotos, Videos und Dateien zugreifen. Die Daten befinden sich allerdings sicher und verschlüsselt zu Hause in der Box statt auf dem Server des Anbieters.

Benutzeroberfläche REDS
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Das Open Source Framework REDS.io ermöglicht es, die Daten von der eigentlichen Anwendung zu trennen, damit die User den Speicherort frei bestimmen können. Darüber hinaus nutzt REDS eine automatische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Im Gegensatz zu anderen Systemen setzt das Datenspeicherkonzept übrigens kein fundiertes Technikverständnis voraus. Um die Box einzusetzen, muss man sie lediglich anschließen, mit dem Router verbinden und sich online anmelden.

Rückseite REDS.box
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REDS.box: Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne unterstützen

Bei der Finanzierung der ersten Kleinserie geht das Geschwisterduo den Weg über Kickstarter und startete im Januar eine Crowdfunding-Kampagne. Wer möchte, kann das Konzept noch bis zum 18.02.2016 unterstützen. Das Basismodul der REDS.box soll voraussichtlich ab Sommer 2016 für 149 Euro im Handel erhältlich sein.

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Thema
Lifestyle
Schlagwörter
box, cloud, datenspeicher, sicherheit


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