Lily Camera: Action-Aufnahmen aus der Vogelperspektive

Drohnenkameras sind nur etwas für professionelle Filmemacher? Mit Lily haben zwei junge Unternehmer nun die erste Throw-and-Shoot-Drohne im Taschenformat entwickelt, die das Filmen und Fotografieren zum Spaß für Jedermann machen soll.

Lily Camera: Action-Aufnahmen aus der Vogelperspektive
© LILY

Im Urlaub beeindruckende Aufnahmen beim Snowboarden machen, beim Bergsteigen die Aussicht einfangen: Mit einer normalen Digitalkamera ist das machbar, bringt aber selten auf den Bildschirm, was man einfangen möchte. Antoine Balaresque und Henry Bradlow aus San Francisco haben sich diesem Problem angenommen. Sie haben mit ihrer Drohnenkamera Lily ein Tool kreiert, das nicht nur durch seine technischen Ausstattungen überzeugt, sondern auch der filmischen Kreativität kaum Grenzen setzt.

Kameradrohne Lily
© LILY

Drohnenkamera im Hosentaschenformat: Throw and Go!

Über die Companion App werden Filmstart, Flugzeit und Batteriestand der Drohne gesteuert. Anschließend wird der Quadrocopter einfach in die Luft geworfen und beginnt zu filmen. Ausgestattet mit einem GPS-Tracker verfolgt Lily das Tracking Device am Handgelenk des Filmenden. Der Nutzer kann nicht nur wählen, aus welcher Entfernung das Gerät filmen soll, sondern bestimmt auch, ob Lily voraus fliegt oder folgt, den Besitzer seitlich begleitet oder umkreist.

Lily Kameradrohne Peilsender
© LILY

Einmal in der Luft, fliegt die Action-Kamera mit einer Maximalgeschwindigkeit von 40km/h und schießt Bilder und Filme in HD-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde. Lily erreicht bis zu 15 Meter Höhe und 30 Meter Entfernung vom Filmer, besonders attraktiv für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen.

Brücke
© LILY

Wasserfeste Actioncam für außergewöhnliche Videoaufnahmen

Lilys Batterien reichen für einen Flug zwischen 18 und 22 Minuten, bei Ladeverlust sendet das Tracking Device Pulse an den Nutzer und weist auf eine Landung hin. Durch das im Peilsender eingebaute Mikrofon werden Tonaufnahmen mit den Filmaufnahmen synchronisiert und durch digital gimbaling können die Bewegungen der Drohne ausbalanciert werden. Kompakt und handlich lässt sich Lily als Begleiter im Rucksack verstauen. Im Gegensatz zu anderen Drohnen ist sie übrigens auch in bis zu einem Meter Wassertiefe einsetzbar.

Snowboarding
© LILY

Ab Sommer 2016 soll die kleine Drohne verkaufsfertig entwickelt sein und auf den Markt gebracht werden. Vorbestellungen werden bereits für rund 830€ entgegengenommen.
Das Unternehmen hält Interessierte auf seinen Social Media Kanälen regelmäßig auf dem neuesten Stand der Entwicklungen. Weitere Informationen zur fliegenden Kamera gibt es auf der Lily-Website.


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actionkamera, aufnahmen, drohne, kamera, video


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