Veganes Rezept für Ostern: Fleischloser Feiertagsbraten

Ihr seid auf der Suche nach einem tollen Rezept für den Osterbraten? Weil es nicht immer Fleisch sein muss und vegane Rezepte im Trend sind, haben wir einen fleischlosen Braten getestet. Mit diesem Rezept könnt ihr Familie und Freunde überraschen.

Veganes Rezept für Ostern: Fleischloser Feiertagsbraten
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Rezept für den veganen Festtagsbraten

An Ostern steht bei Familienfesten oft das Lammkarre auf der Speisekarte, zum Spargel gibt es Schinken und auch Bohnen werden gerne mit Hackbraten gereicht. Wir haben uns an eine fleischfreie Variante des beliebten Osterbratens herangetraut und können euch versichern: Es schmeckt! Mit ein wenig Vorbereitung ist das Rezept in rund einer Stunde zubereitet, kostet nicht viel und macht die ganze Familie satt.

Zutaten für einen veganen Osterbraten
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Veganes Ostermenü kochen: Zutaten und Zubereitung

Die Zubereitung des Bratens ist nicht schwer, so dass jeder dieses leckere Rezept ausprobieren kann. Ihr benötigt dazu einen mittelgroßen Kochtopf, einen kräftigen Pürierstab, einen Becher zum Abmessen (etwa 400ml Fassungsvermögen) und eine Kastenform. Gearbeitet wird in zwei aufeinanderfolgenden Schritten.

Für die Bratenmischung braucht ihr:

  • 1/2 Becher rote Linsen
  • 1 Becher Wasser
  • einen Bund frische Petersilie oder ein Päckchen TK-Petersilie
  • 125 g weiße oder braune Champignons
  • etwas Sojasauce
  • 1/2 Becher Haferflocken, zart
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Leinsamen, plus 2 EL Wasser
  • etwas Salz, Pfeffer, Chili und Paprika edelsüß
  • zwei Zwiebeln, grob gehackt

Zunächst gebt ihr die Linsen mit der doppelten Menge Wasser in einen Kochtopf. Dazu gebt ihr das Tomatenmark, die Sojasauce, die gehackten Zwiebeln und die Gewürze. Je mehr Gewürze, desto kräftiger am Ende der Geschmack! Gebt also so viel hinzu, wie ihr mögt oder schmeckt zwischendurch ab, ob es euch würzig genug ist.

Veganer Braten Zubereitung
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Lasst alles zusammen aufkochen und dann etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis die Linsen langsam weich werden. Nun könnt ihr den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Während die Linsen kochen, wascht und viertelt ihr die Pilze. Dann reinigt ihr die Petersilie, tupft sie trocken und zupft die Blätter klein. Gebt nun Pilze und Petersilie zu den kochenden Linsen und verrührt alles gut miteinander.

Bereitet anschließend das vegane Ei zu: Dazu einfach einen Esslöffel Leinsamen mit der doppelten Menge Wasser für etwa 5 Minuten quellen lassen. Diese Mischung hält den Braten später gut zusammen.

Wenn die Mischung langsam fest wird und am Boden leicht zu kleben beginnt, nehmt ihr den Topf von der Flamme. Gebt die Haferflocken hinzu und vermengt alles gut miteinander.Lasst die Mischung ein wenig abkühlen, ehe ihr mit dem Pürierstab alles gut durchmixt und sich alle Zutaten zu einem ebenmäßigen Teig vermischen.

Zubereitung eines veganen Ostermenüs
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Wenn der Teig zu einer homogenen Masse verarbeitet ist, legt ihr eure Kastenform mit Backpapier aus, gebt den Teig hinein und streicht ihn mit einem Löffel glatt. Anschließend stellt ihr die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen und lasst euren veganen Braten für rund 35 bis 40 Minuten ausbacken. Der Braten ist fertig, wenn die Oberfläche sich fest und knusprig anfühlt.
Holt den fertigen Braten aus dem Backofen und lasst ihn noch etwa 10 bis 15 Minuten auskühlen, ehe ihr ihn mit einem scharfen Messer in Scheiben schneidet.

Fertiger Osterbraten
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Veganes Festtagsmenü anrichten

Zu eurem Braten könnt ihr frisches Gemüse, wie grüne Bohnen, Spargel oder auch Salat reichen. Garniert euren Braten mit frischer Petersilie und etwas frisch gemahlenem Pfeffer, serviert Kartoffeln oder Kartoffelpüree dazu et voilà - ihr habt einen komplett veganen Feiertagsbraten gezaubert, der allen schmecken wird!

Veganes Ostermenü
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Am besten verratet ihr gar nicht, dass es sich um eine fleischfreie Version handelt und freut euch darüber, wenn der eine oder andere den Unterschied gar nicht bemerkt. Verdoppelt die Zutaten einfach, wenn ihr einen größeren Braten braucht. Die Reste schmecken auch die nächsten zwei Tage hervorragend kalt, zum Salat oder zu Reis.

Lasst es euch schmecken. Wir wünschen euch ein frohes Osterfest!


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Thema
Genuss
Schlagwörter
braten, kochen, ostern, rezept, vegan


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