Spiegelau-Glas für India Pale Ale

Der Bierstil IPA ist dank Craft-Beer-Bewegung schwerstens angesagt. Glashersteller Spiegelau hat für India Pale Ales gemeinsam mit zwei amerikanischen Braumeistern nun ein spezielles Glas entwickelt. Und es ist definitiv nicht nur stylish.

In den USA - und mittlerweile weltweit - sind IPAs im Zuge der wachsenden Popularität handwerklich gebrauter ausgefallener Biersorten zu Trendgetränken avanciert.
© Kristallfabrik Spiegelau GmbH

Sam Calagione von Dogfish Head Craft Brewed Ales und Ken Grossman von der Sierra Nevada Brewing Company sind wahre Meister ihres Fachs. In ihren Brauereien stellen sie Biere her, für die sie respektable Anerkennung aus der internationalen Bierszene ernten. Dabei stellen sie sich gegen die industrielle Massenproduktion einheitlicher und langweiliger Produkte. Vielmehr experimentieren sie mit unterschiedlichen Stilen, Brauverfahren und teils ungewöhnlichen, aber immer hochwertigen natürlichen Zutaten.

American IPA

Dogfish Head und Sierra Nevada setzen unter anderem auf den ursprünglich britischen Braustil India Pale Ale - von Kennern kurz als IPA bezeichnet. Es handelt sich dabei um helle und außerordentlich stark gehopfte Ales, die auf diese Weise besonders haltbar gemacht wurden. So konnten sie den Seeweg nach Indien überstehen. In den USA - und mittlerweile weltweit - sind IPAs im Zuge der wachsenden Popularität handwerklich gebrauter ausgefallener Biersorten zu Trendgetränken avanciert. Die amerikanische Variante des India Pale Ale enthält im Unterschied zur englischen typische Hopfensorten wie Cascade, Citra oder Simcoe.

Warum ein spezielles Glas?

IPA-Glas von Spiegelau
© Kristallfabrik Spiegelau GmbH

Die traditionsreiche Kristallglasfabrik Spiegelau mit Sitz im gleichnamigen Ort im Bayerischen Wald hat dem India Pale Ale nun ein ganz besonderes Gefäß geschaffen. Das IPA Glas wurde in Zusammenarbeit mit den Braumeistern Calgione und Grossmann in einer Serie von Design- und Verkostungsworkhops entwickelt. Es ist perfekt auf den Charakter dieser Biere ausgerichtet. Es ist dünnwandig und der gerippte Stiel belüftet beim Einschenken. Die Hopfenaromen mit ihren fruchtigen Noten können sich so optimal entfalten. Der obere Teil leitet sie dann bei jedem Schluck zusätzlich in die Nase.

Im folgenden Clip wird die Entstehungsgeschichte des Glases geschildert:

Mit dem Produkt ist Spiegelau offenbar ein kleiner Coup geglückt. Die Resonanz von Medien und Fachleuten scheint durchweg positiv. So berichten New York Post und NJ.com, aber auch CraftBeer.com von den Vorzügen des IPA-Glases. Und tatsächlich, India Pale Ale schmeckt auf diese Weise einfach besser - das haben eigene Versuche am lebenden Objekt klar ergeben.

In diesem Sinne: Cheers!


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Thema
Genuss
Schlagwörter
bier, brauerei, glas, hopfen, india pale ale, ipa


1 Kommentar

  1. Martin Voigt am 23.01.2014 um 08:59

    Wir haben das Glas nur wenige Tage vorher in größerer Runde getestet und können die Ergebnisse nur bestätigen: Wirklich erstaunlich!

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